Founding Q&A

Founding Q&A

Wie seid ihr auf die Idee Schmuck gekommen und LLR Studios zu gründen? Nachteil/ Vorteil Geschwister/ Familienunternehmen? Gab es schon eine lange Leidenschaft für Schmuck?

Eigentlich ist das ziemlich leicht zu beantworten: Wir sind nicht nur Schwestern, wir sind auch Beste Freundinnen. Und uns war immer klar, dass, wenn wir mal ein eigenes Unternehmen gründen möchten, dann zusammen.

Grundsätzlich ist das Thema Familie ein starker Schwerpunkt unserer Marke, denn wir arbeiten nicht nur zusammen, wir ziehen auch die Inspiration aus unserer Familie. Wir haben ein sehr enges Verhältnis zu unserer Mama und unserer Oma, die wir liebevoll Moma nennen. Durch sie haben wir auch diesen starken Bezug zu hochwertigem und besonderem Schmuck. Seit wir Kinder sind, haben wir die wertvollen Edelsteine, Diamanten und Gold – und Silberschmuck bestaunt und uns die Geschichten dazu erzählen lassen. Es ist eine Faszination, die uns seitdem nicht mehr losgelassen hat.

Darüber hinaus hatten wir im Keller eine kleine Werkstatt, in der wir schon von klein auf mit unserer Mutter und Großmutter Schmuck und andere Accessoires hergestellt haben. Schlussendlich hat uns genau das auch dazu bewegt die Marke zu gründen: Die Kreativität. Wir waren zum Zeitpunkt der Gründung beide an einem Zeitpunkt, an dem uns genau das in unseren Jobs gefehlt hat. Wir haben schon länger mit dem Gedanken gespielt und haben von Beginn an die Unterstützung von unserer Familie erhalten. Und nach einem Familienurlaub auf Mallorca haben wir uns entschlossen diesen Schritt zu wagen.

Zu Beginn haben wir LLR Studios neben unseren Jobs aufgebaut, haben Designs entwickelt und viel ausprobiert, um zu schauen was gut funktioniert. Schließlich haben wir nach sechs Monaten all unseren Mut zusammengenommen, unsere Jobs gekündigt und uns Vollzeit auf LLR Studios eingelassen. Anfang 2019 ging dann unsere erste Kollektion online - das war sehr aufregend, aber es hat sich definitiv gelohnt.

Von Anfang an haben wir den persönlichen Kundenkontakt als höchste Priorität gesehen und regelmäßig Events veranstaltet, um direkt vor Ort zur Verfügung stehen zu können. Durch Corona ist das aktuell natürlich nicht möglich. Es gibt dennoch die Möglichkeit einen Virtual Appointment zu vereinbaren oder an unseren Virtual Events teilzunehmen, um mehr über unseren Schmuck zu erfahren. Wir legen wirklich viel Wert darauf, den Kundenkontakt so eng und persönlich wie möglich zu halten und die virtuellen Treffen mit unseren Kundinnen geben uns die Möglichkeit das weiterhin zu gewähren.

Ein Familienunternehmen zu sein ist großartig. Dennoch: In einer Familie kennt jeder seinen Platz, in einem gemeinsamen Unternehmen fängt man wieder von vorne an und muss erstmal seinen Platz finden. Das kann natürlich Schwierigkeiten mit sich bringen und es fällt einem manchmal schwer Persönliches von Privatem zu trennen. Klare Regeln helfen uns im Alltag, aber egal was passiert, wir wissen, dass wir uns immer aufeinander verlassen können. Das ist auch das Schöne daran: Wir kennen uns einfach in und auswendig und können so immer Rücksicht aufeinander nehmen.

 

Was waren die größten Schwierigkeiten und Hürden, die ihr auf eurem Gründungsweg überwinden musstet? Was sind aktuell eure größten Herausforderungen?

Sich selbstständig zu machen und eine Marke aufzubauen ist sicherlich immer eine Herausforderung. Man ist plötzlich auf sich allein gestellt und muss Unsicherheiten bezüglich Finanzen oder der eigenen Designs überwinden. Wir haben mit der Zeit gelernt, wie wertvoll es ist, dass wir gemeinsam diesen Weg gehen und uns immer wieder gegenseitig auf dieser Reise bestärkt. Denn plötzlich muss man sich mit Themen auseinander setzen von denen man zuvor keine Ahnung hatte und ist auf Hilfe von Freunden und Familie angewiesen. Schlussendlich kommen immer wieder Zweifel auf, man vergleicht sich und seine Designs mit anderen Marken und versucht immer auf dem neuesten Stand zu sein. Obwohl gerade das absolut unseren Prinzipen widerspricht und wir auf Zeitlosigkeit setzen und nicht immer den neuesten Trends hinterhereifern möchten. Das Wichtigste ist aber wohl immer an sich selbst zu glauben und Durchhaltevermögen zu zeigen, auch wenn der Start sehr schwierig sein kann.

Die aktuelle Corona – Situation macht es natürlich nicht einfacher: Ende 2019 haben wir unseren Store eröffnet mit dem Gedanken im darauffolgenden Jahr unsere Kunden vor Ort empfangen und Events veranstalten zu können. Darüber hinaus wollten wir LLR Studios in weiteren Läden platzieren und Pop Up Events veranstalten, um unseren Kunden direkt vor Ort unserem Schmuck zeigen zu können. Damit müssen wir nun erstmal warten. Deshalb freuen wir uns umso mehr, wenn wir diese schwierige Zeit überstanden haben und uns auf stationäre Events konzentrieren können.

Wer sind eure Vorbilder? Wo holt ihr euch eure Inspiration?

Ganz klar sind es die Frauen in unserer Familie. Unsere Mama hat viel gearbeitet und es zeitgleich ermöglicht insgesamt drei Kindern eine tolle Kindheit zu bieten und sie in allem zu unterstützen. Das tut sie bis heute noch. Unsere Moma hat den Krieg erlebt, hat studiert, obwohl das unüblich war zu der damaligen Zeit und inspiriert uns bis heute mit ihrem großartigen Stil und Sinn für Ästhetik. Wir alle teilen die Leidenschaft zu hochwertigem und einzigartigem Schmuck und gerade das macht unsere Arbeit so besonders wertvoll.


Wir setzen auf die Zeitlosigkeit von Schmuck, demnach lassen wir uns natürlich auch von unserer Umwelt inspirieren. Wir schauen in die Vergangenheit, beobachten die Menschen um uns herum und verarbeiten unsere Eindrücke von Kunst, Natur, Filmen und Reisen in unserem Schmuck.

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